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18. Februar 2014

SG Grafing fehlt noch ein Sieg zur Meisterschaft

Auch Parsdorf überzeugt in der Luftgewehr Gauoberliga

Landkreis – Neun Siege aus ebenso vielen Wettkämpfen, die Grafinger Bilanz in der höchsten Luftgewehrklasse auf Gauebene ist makellos! Zuletzt gewann die SG 1809 auf eigener Anlage gegen die Gäste aus Lorenzenberg. Fast 40 Ringe Vorsprung sind in dieser Klasse eine besondere Erwähnung wert, die Tabellenführer überzeugten diesmal mit 1537 zu 1498 Ringen. Nur geringfügig hinter dem Grafinger Ergebnis lagen in der neunten Runde die Schützen der SG Edelweiß Neufarn Parsdorf: Mit 1529 zu 1486 Zählern wurde Edelweiß Kirchseeon geknackt obwohl die Gegner mit Michael Winter (394) erneut den ringbesten Einzelschützen dabei hatten. Glonn 3 hatte das Freilos und kann sich nach der 1482 zu 1526 Niederlage der ZSG Forstinning gegen Frohsinn Egmating weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Spannung ist in der Gauliga 1 zurückgekehrt! Der Tabellenführer aus Ottersberg unterlag dem Vorletzten Parsdorf 2 mit 1477 zu 1466 Ringen, der Rangzweite Grafing 2 konnte davon aber nicht so recht profitieren: Beim neuen Tabellendritten Hubertus Eglharting verlor die Reserve der SG mit 1495 zu 1483 Ringen. Der 1452 zu 1423 Sieg der Tullinger Reserve lässt Hubertus Poing nun noch tiefer in den Abstiegsstrudel eintauchen. Michael Vodermayr (384) hat den Eglhartinger Wiederaufstieg ins Oberhaus noch nicht ganz abgehakt.

In der parallelen Gauliga 2 ist es wohl nur noch im Abstiegsbereich wirklich spannend: Während Gsprait ganz oben in der Tabelle weiter sein Unwesen treibt – zuletzt ein 1507 zu 1475 Sieg über die Verfolger von der FSG Markt Schwaben – schwitzen ganz unten vor allem die Tullinger Dritte (1476 zu 1449 Niederlage bei den Burgschützen aus Elkofen) und auch das Sebastianiquartett aus Ebersberg. Die Kreisstädter ließen beim 1418 zu 1473 gegen Edelweiß Kirchseeon gleich mal 30 Ringe Vorsprung auf das Schlusslicht Tulling 3 liegen. Florian Ebenkofler gelang für Gsprait der höchste Einzelwert (381 Ringe).

Ingelsberg tat sich in der A-Klasse 1 gegen das Schlusslicht Ottersberg 2 überraschend schwer: Mit 1488 zu 1474 Ringen gewannen die Ingoltschützen, dass das aber so haarig wird, hatten sich die Teamkollegen von Jaqueline Gatzemeier (386) eher nicht gedacht. Höger Anzing holte sich die Punkte bei Forstinning 2 ab (1433 zu 1465) und Glonn 4 verpeilte eine gute Chance zum Klassenerhalt: Bei Eglharting 2 unterlag die FSG Vierte mit 1430 zu 1420, das wäre echt machbar gewesen.

Selbst in der A-Klasse können im Gau Ebersberg Ergebnisse von über 1500 Ringen erzielt werden! Die Egmatinger Zweite, angeführt von Siegi Kiermaier (379), verpasste diese Schallmauer in Runde sieben nur äußerst knapp, das 1446 zu 1497 zu Gast bei Moosach 1 unterstreicht jedoch eine absolute Spitzenleistung. Bruckhof als Tabellenzweiter schoss über 60 Ringe weniger und gewann trotzdem: 1436 zu 1417 über die Schlusslichter von Grafing 3. Gspraits zweite Mannschaft hielt die Gäste von Glonn 5 im Zaum, die 1457 zu 1445 Niederlage der FSG sorgt weiter für Spannung im Abstiegskampf.

Ottersberg 3 verteidigt weiter eisern die Spitze der B-Klasse 1: Mit 1411 zu 1395 Ringen wurde in Runde sieben die SG Hohenlinden bedient auf den Heimweg geschickt. Sogar der Vorletzte Anzing 2 (1420) hätte diesmal mehr Ringe auf der Pfanne gehabt als der Tabellenführer, trotzdem reichte es für die Högerreserve nicht ganz: Die Gastgeber von der FSG Ebersberg ließen sich den Heimsieg mit 1426 Ringen nicht nehmen und zum Platz an der Sonne fehlen den Kreisstädtern nur zwei Punkte. Auch Ingelsberg ist noch ins Titelrennen involviert, Michael Tristl (375) führte die Ingoltreserve zu einem 1409 zu 1375 Heimsieg über Markt Schwaben 2.

Obwohl die Dianazweite aus Lorenzenberg nur den Minimalvorsprung von zwei Punkten auf dem B-Klasse 2 Konto vorweisen kann, zweifelt niemand ernsthaft am Scheitern des Quartetts um Kira Schmilas (378): Mit 1374 zu 1450 (!) Ringen gewann die Reserve der Lorenzenberger gegen Glonn 6. Da verblassen die 1418 Ringe des Drittplatzierten Adlerhorstschützen Oberelkofen (gegen Bruckhof 2 – 1385) beinahe etwas. Berganger 1 hat als Verfolger wohl nur wenig zu melden, gegen Tulling 4 wurde zumindest ein 1393 zu 1275 Erfolg realisiert.

Fast 500 Ringe Vorsprung auf den Verfolger gibt es nach 7 Runden nicht gerade oft zu melden! Geschafft hat das mit einem „leichten kosmetischen Vorteil“ die Reserve von Berganger Rohrsdorf. Zweiter der C-Klasse ist aktuell Schützenheil Steinhöring und die traten einmal nur zu dritt an. Trotzdem klappte es für die Bergangerer im neuen Schützenheim erneut, diesmal zog Eglharting 3 mit 1396 zu 1379 Ringen 3 den Kürzeren. Steinhöring bezwang  Berganger 3 mit 1373 zu 1302 Ringen und Kirchseeons Adler (1364) hatten mit Waldeslust Netterndorf (1310) einen machbaren Gegner. Andreas Eder (Berganger) wäre mit 367 Ringen sicher auch ein Kandidat für die eigene Erste.