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17. Januar 2022

Parsdorfer LP Schützen scheitern nur knapp am Spitzenreiter Bad Tölz

Aufsteiger Ingelsberg und Schlusslicht Glonn Zinneberg siegen

Landkreis – Trotz gewohnt souveräner Leistungen hätte es für die königlich privilegierten Feuerschützen aus Bad Tölz anlässlich der sechsten Wettkampfrunde der Luftpistolenschützen in der Oberbayernliga Süd/Ost gegen Edelweiß Neufarn Parsdorf beinahe erstmals in dieser Saison nicht zum Punktgewinn gereicht. Die Isarstädter waren auf den Positionen eins bis drei für exakt identische 366 Ringe gut. Der für Parsdorf auf der Eins startende Gerhard Hebler lieferte einen Ring mehr ab, zwischenzeitlicher Punktestand also „nur“ 1:2 aus Sicht des Bayernliga Aufstiegsfavoriten. Auf Setzplatz vier vertrat Michael Fochler die Edelweißschützen und zum Leidwesen der von Waldram gewechselten „neu-Tölzerin“ Barbara Bruckmeier brachte der auch noch einen Ring mehr vom Stand zurück als sie selbst. Mit 362 zu 361 Ringen glich Parsdorf tatsächlich aus. Die Fünfte Paarung war offen wie ein Scheunentor: Martin Fochler lag am Ende nur einen einzigen Ring hinter Michael Libowsky (349 zu 350), der die beiden Siegpunkte letztlich doch an die Isar entführte. Das begleitende Ringergebnis von 1794 zu 1809 Ringen zeigte nur einen kleinen Vorsprung für Bad Tölz.

Einen etwas überraschenden 3:2 Sieg feierte der Liganeuling Ingolt Ingelsberg gegen den Tabellenzweiten FSG Lenggries! Alexander Glaser (379) auf Setzplatz eins sowie Wolfgang Glaser (362 – Position 4) und Christian Glaser (354 – Position 5) machten die zum Sieg nötigen drei Duellpunkte klar, Markus Glaser (348) und Doris Armster (352) komplettierten die 1795 zu 1766 Ringe, die zugunsten der Ingoltschützen in der Endabrechnung standen.

Einen durchwachsenen Tag erwischten die krisengebeutelten Pistolenschützen der FSG Glonn Zinneberg. Noch immer stark ersatzgeschwächt sah Martin Eder (358) auf Setzplatz eins gleich einmal kein Land gegen Andreas Baumgarten (366) vom Tabellennachbarn SG Weyarn. Dabei wäre eine Glonner Niederlage zu diesem Zeitpunkt beinahe gleichbedeutend mit dem Abstieg gewesen. Fred Waschke reichten auf Position zwei tatsächlich 353 Ringe, denn Weyarns´ Günter Kirschneck (342) konnte an diesem Tag nicht liefern. Der Glonner Ausgleich war nach der 350 zu 362 Klatsche, die Andreas Riedhofer von Daniel Welz in Paarung drei kassierte, gleich wieder Makulatur und so waren nur noch die Positionen vier und fünf vakant. Zwei FSG Erfolge also Pflicht, wenn der Abstieg noch verhindert werden sollte. Florian Zettl war nach langer Pause erstmals wieder zurück am Stand, wenn auch zunächst noch etwas holprig. Seine 339 Ringe reichten jedoch gegen Stefan Moosreiner (324) vom Gegner, der erneute Ausgleich für die FSG war hergestellt. Dann schlug die starke Stunde des Ralf Möller. Der aus der dritten Glonner Mannschaft rekrutierte Pistolenschütze lieferte satte 348 Ringe ab und weil Josef Mayr aus dem Team der SG Weyarn „nur“ für 324 Zähler gut war, ging der Vergleich an die FSG und mit 2:3 gewonnenen Duellen letztlich auch der Sieg an die Feuerschützen aus Glonn, die damit auch die rote Laterne direkt an Weyarn weitergeben konnten. Die 1718 zu 1748 Ringwertung macht deutlich, wieviel Luft nach oben bei beiden Mannschaften noch vorhanden ist.

Die Tabelle:

  1. Königlich privilegierte FSG Bad Tölz                  12:0 Punkte       26:4 Duelle        1837,00 Ringe
  2. Königlich privilegierte FSG Lenggries                  8:4                       16:14                   1794,33
  3. Edelweiß Neufarn Parsdorf                                     6:6                       15:15                   1798,50
  4. Ingolt Ingelsberg                                                       4:8                       14:16                   1779,67
  5. FSG 1887 Glonn Zinneberg                                    4:8                       10:20                   1720,00
  6. SG 1867 Weyarn                                                        2:10                      9:21                    1748,00