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13. Oktober 2015

Parsdorf 3 rückt nach Sieg gegen Ingelsberg auf Rang zwei vor

Poinger Luftpistolenquartett toppt die eigene Bestleistung aus der Vorwoche

Landkreis – Es läuft rund bei Hubertus! Auch in der zweiten Runde der Luftpistolenwettkämpfe im Gau Ebersberg freute sich die Mannschaft aus Poing über zwei Punkte. Dabei steigerte sich die Truppe um Claudia Plumbaum (373) im Vergleich zur bereits guten Vorwochenleistung noch einmal um 6 auf nun 1452 Ringe. Absolut bezirksligatauglich, das musste auch der Gegner aus Gsprait attestieren, die Seeschützen kamen auf gauoberligaübliche 1416 Zähler. Richtig gut aufgelegt war auch Aufsteiger Neufarn Parsdorf 3: Bei den Ingoltschützen gelang ein bemerkenswerter 1386 zu 1436 Auswärtserfolg. Lediglich Alex Glaser (374) konnte auf Seiten der Ingelsberger diesmal richtig überzeugen. Die rote Laterne gab die SG Grafing schnell wieder ab, Steinhöring unterlag den diesmal komplett vertretenen Bärenstädtern mit 1382 zu 1429 Ringen.

Auch in der Gauliga 1 blieb es beim alten Spitzenreiter: Die SG Tulling verbesserte das Resultat der ersten Runde von 1388 auf 1405 Ringe, diesmal zog Gegner Zorneding mit 1384 Ringen den Kürzeren. Trotzdem verbesserten sich die Edelweißschützen vom letzten auf den fünften Rang, Hubertus Eglharting verschlechterte den eigenen Schnitt nach einer 1332 zu 1364 Niederlage gegen Markt Schwaben derart, dass es nun als Schlusslicht geführt wird. Die Parsdorfer Zweite unterlag den nun auf Rang zwei stehenden Sebastianischützen aus Ebersberg mit 1363 zu 1386 obwohl Martin Fochler vom Gastgeber mit 364 Ringen den Bestwert der Runde erreichte.

Auch in der Gauliga 2 gibt es keinen Führungswechsel: Lorenzenberg bezwang die Glonner Dritte mit 1368 zu 1395 Ringen und ist weiter Titelanwärter Nummer eins. Frohsinn Egmating lieferte ein Knallerresultat ab, mit 1426 zu 1390 wurde Königseiche Moosach bezwungen. Adler Kirchseeon überraschte mit einem Wechsel: Reinhard Weber wurde aus Personalnot von der Zweiten nach oben gezogen und prompt langte es für ein Spitzenergebnis: ein deutlicher 1369 zu 1431 Sieg in Berganger, Stefan Weber war mit seinen 367 Ringen maßgeblich am Adlererfolg beteiligt.

Auch Höger Anzing verteidigte den Platz an der Sonne: In der A-Klasse 1 hatten die Hausherren mit den Gästen aus Hohenlinden kein Problem, der Vergleich ging mit 1368 zu 1276 klar an die Gastgeber, bei denen Ingo Schweinsberg saubere 360 Ringe im Einzel ablieferte. Noch ungeschlagen präsentiert sich Edelweiß Kirchseeon 2 auf Rang zwei, in Ottersberg (1324) rief die Reserve des frischgebackenen Bezirksligisten gute 1356 Ringe ab. Den ersten Saisonsieg feierten die Burgschützen: In Elkofen gelang ein 1330 zu 1312 über Poings Reserve.

Zu einem seltenen Unentschieden kam es in der Spitzenbegegnung der A-Klasse 2: Tabellenführer Tulling 2 traf in Oberelkofen auf die Adlerhorstschützen und beide Mannschaften kamen auf exakt 1372 Zähler. Über diese Punkteteilung freute man sich bei Gsprait 2, die ungeschlagenen Seeschützen übernahmen trotz deutlichem Ringdefizit vorübergehend die Tabellenspitze, der 1338 zu 1347 Sieg bei Bruckhof verbesserte den Schnitt der Gspraiter zumindest etwas. Eine seltene Konstellation traf Egmating 2 und die Moosacher Reserve: Identische Paarung wie die eigenen ersten Mannschaften bei umgedrehtem Heimrecht: Auch hier war Frohsinn für ein Topresultat zu haben, bei Moosach 2 gelang Egmating 2 ein starker 1243 zu 1386 Auftritt. Für die mit Abstand beste Einzelleistung (365 Ringe) sorgte wieder einmal Bernhard Zimmermann (O´elkofen).

Bereits die dritte Runde trugen die sieben Teams der eingleisigen B-Klasse aus. Dabei hat es nun jedes Team mindestens einmal erwischt: Der Tabellenführer Ingelsberg 2 hielt trotz einer 1342 zu 1311 Niederlage bei Grafings zweitem Anzug die Spitze, auf Rang zwei liegt nun die Ingolt Dritte! Gegen lediglich drei übriggebliebene Adler aus Kirchseeon hatte das Quartett um Matthäus Eberl (1242 zu 934) leichtes Spiel. Auch Zorneding 2 kam nur auf drei Schützen. Klar dass bei Ottersberg 2 mit 1312 zu 897 schon vor dem Kampf alles verloren war obwohl ein Zornedinger zumindest das höchste Einzelresultat der Runde notierte: Hans Müller war mit 351 Ringen Tagesbester.