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22. Januar 2018

Oberbayernliga wird jetzt von Hubertus Poing angeführt

Luftpistolenschützen überholen die FSG Lenggries im direkten Vergleich

 

Landkreis – Es hat sich angekündigt kam aber dann doch überraschend deutlich: Im direkten Vergleich der beiden Spitzenteams der Luftpistolen Oberbayernliga Süd/Ost setzte sich der Aufsteiger Hubertus Poing gegen den alten Spitzenreiter FSG Lenggries in vier von fünf Duellen durch, Chapeau! Für Poing ist damit der Weg zur Bayernliga Qualifikation geebnet, auch wenn es noch ein langer wird.

In der sechsten Runde der Wettkampfserie war Hubertus zu Gast beim Ligaprimus Lenggries. Nur auf Position eins machten die Hausherren ihren Duellpunkt: Claudia Plumbaum unterlag Katrin Schwaiger mit 367 zu 361 Ringen. Ingo Schweinsberg stellte mit 370 zu 362 Ringen über Marc Andre Böttcher auf unentschieden, Poings Hannes Reinhardt auf Position drei behauptete sich mit 363 zu 351 Zählern gegen Markus Schwaiger von der FSG. Knapper war es beim Hubertus Chef Markus Fuierer der auf der Vier gute 365 Ringe ablieferte. Sein Gegenüber Hansjörg Hegele ließ deren 361 anschreiben. Colin Müller (341) bezwang in Paarung fünf dann auch noch Josef Schweiger (321) von den Isarstädtern. Insgesamt waren das 1762 zu 1800 Ringe zu Gunsten der Hubertusschützen.

Weniger Glück hatte wieder einmal die Glonner Erste: In Waldram bei Wolfratshausen verlor die FSG wie schon so oft zuvor wieder einmal knapp mit 2:3 Duellen. Wobei das Adjektiv „knapp“ den Wettkampfverlauf diesmal nicht einmal annähernd treffend beschreibt: Nach Glonner Duellsiegen von Fred Waschke und Andi Riedhofer sowie Niederlagen von Martin Eder und Franz Zehetmaier stand es unentschieden 2:2. Klaus Garten lieferte sich auf Position drei startend nach 358 Ringen ein finales Stechen mit Normen Ader vom Gegner, der zunächst ebenfalls 358 Zähler erreichte. Nach drei Stechschüssen, die beide Schützen jeweils mit einer 9 absolvierten, ging es in die Zehntelwertung: Erst im vierten Stechschuss war der Schütze aus Waldram (9,6) besser als der Glonner Routinier (8,2). Den entscheidenden dritten Duellpunkt schnappte sich also der Gastgeber, für die FSG gab es erneut nichts zu holen. In der Gesamtwertung lag Waldram beim 1799 zu 1770 mehr als 30 Ringe über seinem bisherigen Schnitt, Glonn etwa zehn Ringe darunter.

In der dritten Begegnung besuchte die SG Rott am Inn die Reserve der FSG Bad Tölz. Hier waren die Gäste in allen fünf Paarungen überlegen, Rott verschaffte sich mit diesem 5:0 (1728 zu 1780) einen deutlichen Vorsprung auf die Glonner Erste, die immer noch den vorletzten Tabellenplatz schmückt.

Die Tabelle:

  1. Hubertus Poing                10:2       24:6 Duelle         1810,50 Ringe
  2. FSG Lenggries                   10:2       18:12                    1778,83
  3. Waldram                           8:4       15:15                   1767,17
  4. SG 1881 Rott am Inn       6:6       16:14                   1774,33
  5. FSG Glonn Zinneberg       2:10     13:17                   1778,67
  6. FSG Bad Tölz II                 0:12     4:26                    1737,17