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30. November 2021

LP Oberbayernliga im Schnelldurchgang: Zwei Runden in einer Woche

Zwei Siege schieben Neufarn Parsdorf nach vorne

Landkreis – Zwei komplette Wettkampfrunden innerhalb weniger Tage wurden kürzlich in der Luftpistolen Oberbayernliga absolviert. Einem 4:1 Sieg über Weyarn (wie bereits berichtet) ließen die Edelweißschützen Neufarn Parsdorf nun einen 3:2 Erfolg über den Aufsteiger Ingelsberg folgen.

Damit ging es für die fünf Schützen aus dem Landkreisnorden erneut um einen Rang nach oben auf Platz drei. Ingelsberg kassierte zuvor auch in der dritten Runde eine Niederlage, als es gegen Glonn Zinneberg ging: Die Ingoltschützen mussten mit Markus Glaser einen Leistungsträger ersetzen und diese Tatsache nutzten die Feuerschützen, die seit Saisonbeginn ständig auf vier der fünf Stammschützen verzichten müssen, sogar in weitaus stärker gehandicaptem Zustand aus: Der momentan in absoluter Höchstform schießende Andi Riedhofer (367) aus der FSG Reserve punktete auf Position zwei startend, die sonst in der Dritten schießenden Ralf Möller (336) auf der Vier und Paul Huber (348) sogar auf Position fünf, während Ingelsberg durch einen überragenden Alexander Glaser (379) die erste und Doris Armster (347) die dritte Paarung für die Ingoltschützen gewannen.

In der vierten Wettkampfrunde stand mit der FSG Lenggries dann der Tabellenzweite für Glonn auf dem Programm. Hier wurde es hauchdünn, auch wenn das Duellresultat von 1:4 ein ganz anders Bild suggeriert. Fred Waschke unterlag auf Position eins gesetzt mit 364 Ringen nur um einen Zähler, sein letzter Schuss ergab dabei einen Wert von 9,9. Andi Riedhofer glich mit seinen 365 Ringen (ein Ring Vorsprung auf Hansjörg Hegele) aus. Paul Huber (337) vergab trotz eines guten Resultats die dritte Paarung und auch der auf der Vier startende Georg Kurz (325) war eher weit vom Punktgewinn für Glonn entfernt. Weitaus besser lief es für Ralf Möller, der für sehr gute 350 Ringe verantwortlich zeichnete.  Den exakt gleichen Wert erreichte dann aber unglücklicherweise auch der Lenggrieser Josef Schwaiger, der den Duellpunkt erst nach dem zweiten Stechschuss für sich entschied. Das Pendel hätte durchaus auch zu Gunsten der FSG ausschlagen können, „irgendwie passt das aber zur Saison“, so Fred Waschke von den Feuerschützen. Da die SG Weyarn (wie übrigens auch wenige Tage zuvor die FSG Lenggries) mit vollen 0:5 Duellpunkten der überragenden Truppe der FSG Bad Tölz unterlag, bestehen für die „Forellos“ in der Rückrunde durchaus noch Chancen auf den Klassenerhalt. Kommende Woche kehrt zunächst einmal der Stammschütze Martin Eder zurück ins Team und es geht gegen Neufarn Parsdorf. Ingelsberg wird gegen Bad Tölz keinen leichten Stand haben, aber nix ist unmöglich.

Die Tabelle nach vier Runden:

  1. Königlich privilegierte FSG Bad Tölz                  8:0         19:1 Duelle         1846,00 Ringe
  2. Königlich privilegierte FSG Lenggries                6:2         10:10                   1791,25
  3. Edelweiß Neufarn Parsdorf                                   4:4         10:10                   1797,50
  4. Ingolt Ingelsberg                                                     2:6         10:10                   1777,75
  5. SG 1867 Weyarn                                                      2:6         6:14                     1754,25
  6. FSG Glonn Zinneberg                                            2:6         5:15                     1702,00