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6. Februar 2018

Kirchseeons Adler gewinnen beim Luftpistolen Spitzenreiter

Frohsinn Egmating steigt im fünften Anlauf in die GOL auf

 

Landkreis – Die Meisterfrage bei den Luftpistolenschützen auf Gauebene ist schon lange entschieden: Die Grafinger Erste ist kurz vor dem Saisonende uneinholbarer Oberliga Tabellenführer. Am Donnerstag musste die Bärentruppe nach einem Unentschieden (gegen Steinhöring in der Vorrunde) doch tatsächlich eine erste Niederlage einstecken. Die Adler waren beim 1391 zu 1402 einfach etwas besser als Grafing. Im Abstiegskampf brachte dieser Sieg eine Steigerung des Kirchseeoner Wohlfühlfaktors denn die Kellerzone belegen jetzt andere Mannschaften. So findet sich Edelweiß Zorneding auf einmal wieder in höchster Abstiegsgefahr! Trotz sehr guter 1411 Ringe wurde das Team um Hubert Hollerith (369 Ringe) daheim von Steinhöring geputzt. Das Schützenheil Quartett mobilisierte satte 1428 Ringe ist aber ebenfalls immer noch gefährdet. Neufarn Parsdorf 2 punktete bei der ZSG Forstinning nach einem 1352 zu 1401 zwar mühelos, auch den Edelweißschützen sitzt das Abstiegsgespenst jedoch noch immer hartnäckig im Nacken.

Markt Schwaben muss sich vom Gedanken „GOL Aufstieg“ wohl erst einmal verabschieden. In Ingelsberg wurde eine Vorentscheidung um den Gauliga 1 Titel gefällt, die Ingoltschützen setzten sich gegen die FSG im direkten Vergleich mit 1407 zu 1377 Ringen durch. Dabei war Alex Glaser mit 374 Zählern einmal mehr Einzelwertungsbester. Auch die Parsdorfer Dritte ist noch punktgleich im Rennen, ein 1379 zu 1371 über die SG Tulling wurde am Donnerstag gemeldet. Im Abstiegskampf bezwangen die Burgschützen aus Elkofen die Höger mit 1356 zu 1319, Anzing tritt kommende Saison ein Klasse tiefer an.

Nach der neunten Runde war die Welt in Lorenzenberg noch in Ordnung: Die Dianaschützen bezwangen in der Gauliga Süd den Absteiger Glonn 3 planmäßig und mit 1360 zu 1408 Ringen. Der Tabellenvorsprung hielt, obwohl Egmating bei Sebastiani Ebersberg mit sauberen 1428 zu 1361 gewann. Dieser hohe Wert war vor allem der Frohsinnschützin Teresa Escheu geschuldet, sie zielte mit 370 Ringen am genauesten. Moosach verbesserte sich nach einem 1365 zu 1389 Sieg in Berganger um einen Platz. Bereits auf den Sonntag vorgezogen hatten die Egmatinger dann den direkten Vergleich mit Diana Lorenzenberg. Es ging um die Wurst und den Titel, Egmating bezwang die im Schnitt eigentlich 15 Ringe stärkere „Berger Gang“ überraschend und extrem knapp mit 1395 zu 1394. Wenn die Lorenzenberger Pistolenschützen in der Aufstellung auf Ersatzmann Andreas Berka gesetzt hätten, wären sie jetzt der GOL Aufsteiger. So packte es Frohsinn im fünften Anlauf, viermal war das Egmatiner Quartett bereits Vizemeister.

Entschieden ist die Titelfrage auch in der A-Klasse 1: Ottersberg hat´s gemacht, auch den neunten Wettkampf entschied die SGO für sich. Nach dem 1387 zu 1353 über Poing 2 geht’s demnächst hoch in die Gauliga. Einen Minimalsieg feierte sie SG Hohenlinden, die „Sechzger“ hatten bei Edelweiß Kirchseeon 2 (1378) am Ende einen Ring mehr als der Gegner. Zwei Höchstwerte gab es bei der Reserve der Ingoltschützen: In der Einzelwertung gewann Ludwig Kohl (363) und mit der Mannschaft gelang ein 1391 zu 1324 über die Grafinger Reserve.

Auch aus der A-Klasse 2 kommt der Aufsteiger aus Egmating: Die Frohsinnreserve gewann gegen Oberelkofen mit 1329 zu 1361 und ist so nicht mehr einholbar. Diesmal reichte auch der Bestwert des Adlerhorstschützen Bernhard Zimmermann (368) nicht aus. Bruckhof traf über die Saison gesehen im Schnitt zwar 15 Ringe mehr als der neue Meister Egmating, in entscheidenden Duellen blieb Bruckhof jedoch zweimal auf der Strecke. Punkte gab es zumindest in der vorletzten Runde, die Ottersberger Zweite wurde mit 1341 zu 1278 bezwungen. Mit einem 1324 zu 1272 Sieg über Ingelsberg 3 verbesserte sich die Gspraiter Reserve im Klassement.

Die beiden B-Klassen hatten diesmal frei.