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12. Februar 2019

Ingoltschützen machen bei den Adlern den Titel perfekt

Ingelsberg ist neuer Luftpistolen Gauoberligameister

 

Landkreis – Mit etwas weniger Bums als zuletzt aber doch mit einem komfortablen Vorsprung überzeugten die Ingoltschützen aus Ingelsberg am Donnerstag in Kirchseeon. Zu Gast bei den Adlern krönte die Truppe um den diesmal gesundheitlich stark gehandicapten Alex Glaser eine erfolgreiche Saison mit dem Erreichen der Meisterschaft. Daraus resultierend ging der beste Einzelwert seit längerer Zeit einmal wieder an einen anderen Aktiven: Stefan Weber von den Gastgebern überzeugte mit 368 Ringen. Ob nach dem 1386 zu 1406 Sieg bei den Adlerschützen der Ingelsberger Saisonschnitt von letztlich 1426 Zählern zum Bezirksligaaufstieg ausreicht, zeigt sich erst, wenn alle Gaue im Bezirk ihre Wettkampfserie abgeschlossen haben. Mit 17:3 Punkten ging Gsprait punktgleich als Vizemeister durchs Ziel. Grafing kassierte in der letzten Runde noch eine 1413 zu 1421 Heimniederlage gegen die Seeschützen. Sehr stark präsentierte sich die Egmatinger Erste in Runde zehn: Die Gäste aus Steinhöring kamen nach dem hohen 1436 zu 1380 der Frohsinnschützen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus.

Auf eigener Anlage absolvierten die Tullinger Pistolenschützen am Donnerstag ihren vorerst letzten Gauligawettkampf: Nach dem 1413 zu 1404 Sieg über die personell umgekrempelte ZSG Forstinning steigt Tulling ins Oberhaus auf. Neben der mittlerweile weggezogenen und eigentlich nicht mehr aktiven Christa Gäbelein (358) wurde auch das Forstinninger Urgestein Sepp Litzlbeck reaktiviert, ihm gelangen beachtliche 356 Ringe im Einzel. Für die ZSG ging es im Fernvergleich auch noch um den möglichen Abstieg. Den verhinderte die SG Ottersberg gerade mal so: Mit 1390 zu 1386 wurde Markt Schwaben bezwungen und damit in die A-Klasse verabschiedet. Den dritten Platz der Endtabelle schnappte sich Edelweiß Zorneding. Beim 1413 zu 1383 Heimsieg über die Parsdorfer Dritte war Michael Fochler (365) von den Gästen für den höchsten Einzelwert verantwortlich.

Parsdorf 2 wurde in der Titelfrage der Gauliga 2 tatsächlich zum „Zünglein an der Waage“: Die zuletzt auf den Spitzenplatz vorgerückte Moosacher LP Mannschaft unterlag den starken Edelweißschützen wie bereits Lorenzenberg in der Vorwoche. Der finale 1410 zu 1391 Erfolg der Parsdorfer über Königseiche sorgt nach dem Saisonende zudem für ein interessantes Tabellenbild: Drei Mannschaften waren für 16 Punkte gut, Diana Lorenzenberg schnappte sich wegen des besten Ringschnitts den Aufstiegsplatz ins Oberhaus. Zuletzt wurde bei Egmating 2 nicht zuletzt durch den Bestwert von Gusti Spötzl (370) noch einmal Kosmetik für den Ringschnitt betrieben, dieser verbesserte sich nach dem 1340 zu 1422 beim feststehenden Absteiger wieder um ein kleines Stück.

Nach einem Topwert in Runde neun (1399) lieferte die Poinger Reserve in ihrem letzten Auftritt personell verändert nur einfachste Schonkost: Der feststehende Meister der A-1 verlor seinen ersten Saisonwettkampf mit 1362 zu 1309 Ringen an die Edelweißreserve aus Kirchseeon. An Constantin Veitl (Poing – 362) hat es nicht gelegen, er meldete den höchsten Einzelwert der Runde. Der 1306 zu 1366 Auswärtssieg bei Hubertus Eglharting brachte der Ingelsberger Reserve den zweiten Tabellenrang in der Abschlusstabelle ein. Für Hohenlinden wurden nach dem Geisterwettkampf gegen Anzing (0:1308) ebenfalls zwei Punkte gutgeschrieben.

Kurios bis zum Schluss, so kann man die Saison der A-Klasse 2 beschreiben. Adlerhorst Oberelkofen nutzte die Winterpause, um sich nach fünf Niederlagen in der Vorrunde personell zu verstärken. In der Rückrunde gewannen die Aktiven um Bernhard Zimmermann (365) dann alle bisherigen Partien. Auch im fünften Wettkampf hätte man wahrscheinlich auf die Oberelkofener (zuletzt 1395 Ringe) gewettet, obwohl es gegen den Titelaspiranten aus Bruckhof ging. Mit einen Adlerhorst Erfolg rechneten insgeheim auch die ebenfalls im Osenhaus beheimateten Unterelkofener: Die bei einem eigenen Sieg und einer Bruckhofer Niederlage punktgleichen Burgschützen gewannen ihren letzten Vergleich bei Gsprait 2 erwartungsgemäß mit 1314 zu 1364 Ringen. Was dann aber zeitgleich die Oberelkofener ritt, statt der sogar mitschießenden Verstärkung Alexandra Bock wieder ins wenig erfolgreiche alte Personalschema zurückzufallen, erschließt sich dem Außenstehenden nicht sofort. Am Ende waren es trotz Heimrecht so „nur“ 1348 Ringe für die Gastgeber, der damit festsehende neue Meister SG Bruckhof überzeugte zusätzlich mit sehr guten 1388 Ringen. Glonn 3 hätte bei einem Sieg über Tulling 2 den Abstieg verhindern können, daraus wurde jedoch nichts. Die Gastgeber schickten die FSG´ler mit einem 1345 zu 1321 im Gepäck auf den Weg in die B-Klasse.

Von dort wird sich Hohenlinden 2 schon in Kürze verabschieden: In der Nordgruppe landete die SGH zuletzt einen 1369 zu 1223 Treffer gegen Adler Kirchseeon 2. Kilian Mitterer (356), Tobias Seemüller (352) und Andreas Götz (342) belegten gleich das komplette Einzelwertungstrepperl für die Sechzger aus dem Landkreisnorden. Ottersberg 3 feierte zum Saisonende einen 1294 zu 1242 Erfolg über die Grafinger Reserve.

Die Dritte Mannschaft aus Grafing hatte mehr Grund zur Freude, der trotz Freilos in Runde 8 erreichte Meistertitel in der B-2 qualifiziert die „kleinen Bären“ zum Aufstieg in die A-Klasse. Selbst mit einem 1307 zu 1266 Auswärtssieg bei Ingelsberg 3 konnte Ottersberg 2 die Titelentscheidung nicht mehr beeinflussen und auch der Topwert von Manfred Strasser (354) änderte nichts an der Tatsache. Ein 1319 zu 1301 über Eglhartings Reseve bescherte Lorenzenberg 2 den dritten Platz in der Abschlusstabelle.