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25. Februar 2018

Ingelsberg lässt im Luftgewehr Titelrennen nicht locker

Tulling unterliegt bei den Ingoltschützen mit 1516 zu 1514

 

Landkreis – Mit einer bis in die Haarspitzen motivierten Inge Riedl in der Mannschaft trat das Luftgewehr Quartett der SG Tulling beim Gauoberliga Tabellenzweiten Ingelsberg an die Schießstände. Die sehr guten 391 Ringe der erfahrenen Schützin trugen zu einem ansehnlichen Gesamtresultat von 1514 Ringen bei. Tulling lag damit zwar gut 10 Ringe über dem bisherigen eigenen Schnitt aber bei den Ingoltschützen hat dieses Ergebnis diesmal nicht gereicht: Die Truppe um Alex Glaser (386) addierte nach ihren insgesamt 160 Wertungsschüssen minimal bessere 1516 Ringen auf und sitzt damit dem Spitzenreiter Glonn 2 auch weiterhin penetrant im Nacken.

Die Feuerschützenreserve aus Glonn hatten Egmating zu Gast und so richtig rund lief es für Frohsinn nicht gerade: Nur 1474 Ringe gegen den Spitzenreiter, der hatte mit Walter Hartl (387) in der Wertung insgesamt 1528 Ringe auf dem Papier stehen, beinahe schon ein Klassenunterschied. Neufarn Parsdorf entfernte sich nach einem 1495 zu 1504 Sieg beim Schlusslicht Gsprait weiter von den Abstiegsplätzen, der Verbleib in der GOL scheint bereits abgesichert zu sein.

Auch in der Gauliga 1 werden zwei Teams den Titelgewinn unter sich ausmachen: Ottersberg hatte in der siebten Runde 12 Ringe mehr auf dem Ergebnisbogen als die punktgleiche Edelweißreserve aus Kirchseeon und schon wechselte die Tabellenführung wieder in den Landkreisnorden. Die SGO feierte im Heimwettkampf gegen die ZSG Forstinning einen 1505 zu 1470 Sieg, Kirchseeon meisterte die Auswärtshürde Hohenlinden mit 1452 zu 1493. Im Mittelfeld der Tabelle trafen die Feuerschützen aus Markt Schwaben auf Parsdorf 2, die Gäste gewannen mit 1471 zu 1483 und schoben sich so auch gleich an den Edelweißreservisten vorbei. Mit ihren 389 Ringen war Lisa Kiefer von der SG Ottersberg diesmal die beste Einzelschützin in der Gauliga 1.

Gleiches Bild in der Südgruppe der Gauliga: Eglharting oder aber Lorenzenberg wird demnächst in die Oberliga aufsteigen, im direkten Vergleich der beiden Titelanwärter hatten am Donnerstag die Dianaschützen die Nase vorn. Andreas Berka beteiligte sich mit 384 Ringen erfolgreich am 1487 zu 1475 Sieg der Gastgeber, der Punktestand an der Tabellenspitze ist nun ausgeglichen. Hier ist definitiv für Spannung bis zum Schluss gesorgt. Auch am anderen Ende des Klassements ist weiter alles offen zumal Tulling 2 einen (ersten) 1454 zu 1446 Sieg über Sebastiani Ebersberg feierte. Vielleicht geht da noch was in Sachen Klassenerhalt. Neben den Kreisstädtern scheint nun auch Grafing 2 wieder gefährdet zu sein, in Bruckhof blieb der Bärenreserve eine 1476 zu 1458 Niederlage nicht erspart.

Tiefenentspannt kann die SG Hubertus Poing dem Restprogramm der A-Klasse 1 entgegensehen: Mit sagenhaften 1515 Ringen bezwang der Spitzenreiter die Ingelsberger Reserve (1448), schon wieder fanden Jutta (388) und Ingo (384) Schweinsberg keine ernstzunehmenden Gegner in der Einzelwertung. Sandro Morgenstern wurde als weiterer Poinger Schütze mit 380 Ringen auf Platz drei notiert. Im Abstiegsbereich scheint ebenfalls alles besiegelt zu sein: Gsprait 2 befreite sich mit einem 1427 zu 1448 Auswärtssieg beim Tabellenletzten Eglharting 2, vier Punkte Vorsprung sollten den Seeschützen eigentlich reichen. Einen weiteren Zweier holte die Ottersberger Reserve nach einem 1447 zu 1466 beim zweiten Anzug der ZSG Forstinning ab.

Den besten Schnitt haben sie nicht aber zwei Punkte Vorsprung in der A-Klasse 2 Tabelle. Die Rede ist von der Glonner Dritten, die bei Bruckhof 2 nach einem 1331 zu 1449 als Sieger vom Stand ging. Christian Hehenberger war mit 373 Ringen sogar Bester der Einzelwertung. Genauer schossen die Verfolger aus Elkofen, den Burgschützen gelang ein 1414 zu 1464 bei Grafing 3. Den zweiten Tabellenplatz verteidigte Königseiche Moosach nach einem 1444 zu 1350 Heimsieg über Tulling 2.

Schon wieder gab es in der B-Klasse 1 einen Führungswechsel. Die FSG Ebersberg gewann bei Markt Schwabens Reserve mit 1392 zu 1410, das war zu viel für die Adler aus Kirchseeon: Der bisherige Spitzenreiter kam bei Ottersberg 3 zu einem 1345 zu 1371 Auswärtserfolg, büßte dabei aber wertvolle Ringe auf den punktgleichen Mitfavoriten aus der Kreisstadt ein. Diesmal half auch Stefan Marxens´ Topwert (373) den Adlerschützen nicht recht weiter. Einen klaren 1397 zu 1317 Heimsieg über das Schlusslicht Berganger feierte die Ingelsberger Dritte in Runde sieben.

Es läuft bei Glonn 4! Mit 1442 Ringen wurde jüngst Berganger 2 in der B-Klasse 2 bezwungen, einzig Lorenzenberg 2 könnte den FSG´lern im Restprogramm nun noch gefährlich werden. Dabei sind die Dianaschützen ringtechnisch ein gutes Stück von den Glonnern entfernt: Bei Adlerhorst Oberelkofen lieferte die Berger Reserve am Donnerstag „nur“ ein 1384 zu 1405 ab, obwohl Elisabeth Riedl mit 373 Ringen den Bestwert für ihre Mannschaft beisteuerte. Schützenheil Steinhöring verschaffte sich nach einem 1340 zu 1303 Sieg über Waldeslust Netterndorf etwas Luft im Abstiegskampf.

Nur noch Poing 2 oder Höger Anzing können in der eingleisigen C-Klasse den Titel kassieren. Völlig egal denn aufsteigen werden die besten zwei Teams. Während die Hubertusschützen den Platz an der Sonne mit einem 1410 zu 1280 über Edelweiß Buch verteidigten, meldete Anzing einen 1400 zu 1368 Erfolg über die Reserve der FSG Ebersberg. Eglharting 3 entfernte sich nach einem 1320 zu 1280 Sieg über die Glonner Nachwuchsabteilung aus dem Tabellenkeller und das beste Einzelresultat ging auf das Konto von Sebastian Donner (363 – Höger Anzing).