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26. Januar 2015

Gspraiter Seeschützen vereiteln Poings letzte Chance

Edelweißschützen Kirchseeon sind Luftpistolenmeister

Landkreis – Natürlich haben sie sich diesen Meistertitel selbst zuzuschreiben: Die Edelweißschützen aus Kirchseeon haben von bisher acht Wettkämpfen sieben gewonnen. Dass aber nun bereits zwei Runden vor Schluss der Saison der Titelgewinn feststeht, haben die neuen Meister um Gerda Lentner den Gspraitern zu verdanken: Die Seeschützen wuchsen beim 1445 zu 1437 über die als Mitfavorit gehandelten Poinger Hubertusschützen über sich hinaus, Klaus Schillinger gelangen im Einzel sogar 369 Ringe. Damit konnten sich Gsprait auch von den beiden Abstiegsplätzen distanzieren, die immer noch Lorenzenberg (1428 zu 1415 Niederlage bei Edelweiß Kirchseeon) und Adler Kirchseeon belegen. Letztere spüren momentan einen deutlichen Aufwind, die beiden letzten Wettkämpfe gewannen die Adler. Am Donnerstag war sogar ein 1434 zu 1435 bei der SG Grafing möglich, obwohl Nils Bergfeld ordentliche 371 Zähler für die Bärenstädter ablieferte! Ob das noch reicht, ist jedoch fraglich, ab jetzt alles gewinnen und das Ringdefizit ausgleichen, wäre die einzige Lösung.

Da waren es nur noch drei Punkte Vorsprung für Ingelsberg. Die Ingoltschützen versäumten es, in der Gauliga 1 den Titel vorzeitig in trockene Tücher zu packen: Mit 1397 zu 1386 Ringen unterlagen die Ingoltschützen (das erste Mal in dieser Saison) beim Tabellendritten in Markt Schwaben. Neufarn Parsdorf 2 hatte so eine dicke Aufholchance, die jedoch ebenfalls zu 50% ungenutzt blieb: Hier vereitelte die SG Tulling mit einem 1393 zu 1393 Unentschieden den Edelweißerfolg. Das beste Resultat der achten Runde schoss ausgerechnet der Tabellenletzte aus Ottersberg, ein 1376 zu 1396 bei Sebastiani Ebersberg bedeutete den ersten Saisonsieg. 370 Ringe im Einzel erreichten Michael Fochler (Parsdorf) und Alexander Glaser (Ingelberg).

In der Gauliga 2 hält sich Steinhöring eisern vor Parsdorf 3: Mit 1370 zu 1426 gewann Schützenheil mit deutlichem Vorsprung bei Glonn 3, Martin Hiebers´ 365 Ringe wurden von keinem anderen Aktiven erreicht. Mit 1399 Gesamtzählern gelang dem Verfolger Parsdorf 3 ein klarer Erfolg über Elkofens Burgschützen. Letztere sehen sich genauso akut abstiegsgefährdet wie das Moosacher Pistolenquartett: Königseiche unterlag Frohsinn Egmating mit 1358 zu 1389 Ringen.

Zorneding hat´s gemacht: Ab der kommenden Saison stehen die Edelweißschützen in der Gauliga 1 am Stand! Für den bisher ungeschlagenen neuen A-Klasse 1 Meister war zuletzt auch Edelweiß Kirchseeon 2 kein Problem: 1410 zu 1367 lautete die Meldung an den Gaurechner. Schlusslicht Ingelsberg 2 wuchs über sich hinaus und gewann nach sehr ordentlichen 1397 zu 1384 Ringen gegen die u. A. mit Ingo Schweinsberg (372) stark besetzten Höger aus Anzing. Damit wanderte die rote Laterne wieder an Kirchseeon. Eglharting ist neuer Zweiter, ein 1355 zu 1308 über Poing 2 spülte die Hubertusschützen einen Rang nach oben.

Berganger Rohrsdorf 1 ist nur noch theoretisch einholbar! In der A-2 darf das Quartett um Reinhard Simon bereits mit der Gauliga planen, bei Grafing 2 wurde diesmal ein ungefährdetes 1312 zu 1390 eingefahren. Tulling 2 schnappte sich den ärgsten Verfolger des Spitzenreiters, mit 1378 zu 1332 Ringen beraubte die Reserve der SG die Seeschützenzweite aus Gsprait aller Titelträume. Der beste Einzelschütze der Runde stammt diesmal aus Bruckhof: Richard Sedlmeier trug 364 Ringe zum 1347 zu 1379 Auswärtssieg bei den Adlerhorstschützen Oberelkofen bei.

Die B-Klasse 1 wird weiter von der SG Hohenlinden angeführt. Das 1347 zu 1103 gegen Ingelsberg 3 war wohl einer der deutlichsten Siege der 60er, die mit Winfried Lux (361) den Spitzenreiter der Einzelwertung in den eigenen Reihen hatte. Ganz schön knapp wurde es für den Verfolger aus Zorneding, die Edelweißreserve setzte sich beim 1303 zu 1297 nur knapp über Ottersberg 2 durch. Das Freilos fiel in Runde acht auf Eglharting 3.

In der B-Klasse 2 ist der „Kaas bissn“: Die mit nur vier Teams besetzte Gruppe darf nur noch einmal ran und Egmating 2 hat vier Punkte Vorsprung auf dem Konto: Sehr gute 1327 zu 1356 Ringe meldete die Frohsinnreserve aus dem direkten Vergleich mit dem Verfolger Moosach 2, das bedeutet den Titelgewinn. Am Königseiche Schützen Georg Singer (355) hat es sicher nicht gelegen. Kirchseeons Adlerreserve behauptete sich gegen die Nachbarn aus Eglharting (2) mit 1292 zu 1250.