Gsprait verschafft sich nach Sieg über Grafing 2 etwas Luft

Seeschützen entscheiden das Kellerderby in der Gauoberliga für sich 

Landkreis – Während sich die Top Teams der Luftgewehr Gauoberliga erwartungsgemäß klar durchsetzen konnten, richteten sich die Blicke auf den Abstiegskampf in der höchsten LG Klasse auf Gauebene: Die durchaus noch gefährdeten Seeschützen aus Gsprait hatten die Grafinger Reserve zu Gast, das Endergebnis von 1494 zu 1478 Ringen hatte eher Gauliganiveau. Martin Weber von den Gastgebern gelang mit 380 Ringen im Einzel noch der Bestwert in dieser Paarung. Da auch Glonn 3 verlor (1486 zu 1517 gegen Tulling 1) änderte sich das untere Tabellenbild lediglich etwas zu Gunsten der Gspraiter, die nun vier Pluspunkte von einem Abstiegsplatz entfernt liegen. Frohsinn Egmating traf in der 9. GOL Runde das Freilos und dem Tabellenführer Edelweiß Kirchseeon gelangen gegen Parsdorf saubere 1526 zu 1507 Ringe. Wieder einmal war es Michael Winter, der mit 393 Ringen den Bestwert in seiner Klasse erreichte.

Nach einem Ottersberger 1484 zu 1480 Sieg über Eglharting steht die Gauliga 1 Kopf! Gleich vier Mannschaften haben jetzt 8 Punkte auf dem Konto, Ingelsberg gehört nach einem 1484 zu 1453 Sieg über Tullings Reserve ebenfalls zu den Titelaspiranten. Markt Schwaben verschlechtere mit einem 1467 zu 1427 Erfolg über Parsdorf 2 zwar seinen Schnitt etwas, reiht sich aber ebenso im Führungsquartett ein. Der Eglhartinger Hubertusschütze Gerhard Prosser markierte mit 383 Ringen den höchsten Einzelwert der Gauliga 1.

Auf den Thron der Gauliga 2 schwang sich die ZSG Forstinning nach einem 1470 zu 1477 Auswärtssieg bei den Elkofener Burgschützen. Forstinning blieb dabei 20, Elkofen immerhin zehn Ringe unter dem bisherigen Schnitt. Harriet Holzberger (ZSG) freute sich mit 380 Ringen über ein recht gutes Resultat. Auch Lorenzenberg schob sich gleich an Elkofen vorbei, ein 1471 zu 1484 Auswärtssieg bei Tullings dritter Mannschaft verhalf zu Rang zwei. Egmating 2 könnte in dieser Gruppe eventuell noch zum Stolperstein werden, die viertplatzierte Frohsinnreserve zauberte gegen Edelweiß Kirchseeon 2 satte 1485 Ringe aus dem Köcher.

Personalsorgen plagen die Poinger Hubertusschützen in der A-Klasse 1: Ohne Marion Zimmermann lief bereits in der letzten Vorrundenbegegnung bei Gspraits Reserve absolut nichts mehr, zum Start der Rückrunde war jetzt der Besuch in der Kreisstadt – erneut ohne die Topschützin – angesagt. Beim Schlusslicht FSG Ebersberg fingen sich die Poinger zumindest wieder etwas, der 1399 zu 1428 Auswärtssieg lag jedoch noch immer weit hinter den üblichen Leistungen der Hubertusschützen zurück. Otterberg 2 nähert sich der Tabellenspitze mit großen Schritten, in Runde sechs wurde ein 1468 zu 1424 Erfolg über die ZSG Reserve aus Forstinning gemeldet an dem sich Lisa Kiefer mit 376 Ringen recht erfolgreich beteiligte. Auch die Gspraiter Reserve hat noch Trümpfe in der Hand, ein 1385 zu 1444 bei Eglharting 2 lässt die Seeschützen optimistisch auf die Tabellenspitze schielen.

Ebenfalls personell geschwächt unterlagen der Verfolger des A-Klasse 2 Spitzenreiters Sebastiani Ebersberg, die Bruckhofer LG Schützen, den Gästen aus Moosach: Königseiche hatte gegen nur drei Bruckhofer (Peter Meillinger packte mit 374 Ringen sogar noch den Bestwert) nie einen Zweifel am Erfolg, mit 1095 zu 1459 gelang den Moosachern sogar ein recht ordentlicher Wert. Die führenden Kreisstädter plagten sich gegen das Schlusslicht Otterberg 3 nicht sonderlich, das 1448 zu 1374 lag unter dem bisherigen Schnitt von Sebastiani. Lorenzenberg 2 und Glonn 5 trennten sich nach je 1439 getroffenen Ringen mit einer Punkteteilung.

Auch bei Glonn 4 kam es zum Rückrundenstart zu einem Personalengpass: Gleich zwei Schützen mussten ersetzt werden, die 1423 zu 1353 Niederlage beim neuen Tabellenführer Grafing 3 war so absolut nicht vermeidbar. Hohenlinden räumte den Platz an der Sonne und auch Anzing wäre fast noch am Ex-Tabellenführer vorbeigerutscht, der 1414 zu 1430 Auswärtserfolg der Högerschützen im direkten Aufeinandertreffen führte zu einer Punktgleichheit der drei führenden Mannschaften. Anzings´ Christoph Geyer warf satte 377 Ringe für seine Mannschaft in die Waagschale. Berganger 2 meldete beim Schlusslicht Ingelsberg 2 keine Probleme, der Vergleich endete mit einem 1374 zu 1421 Sieg für die Rohrsdorfer Zweite.

In der parallelen B-2 ist Berganger 1 nach wie vor das Maß aller Dinge: Ein 1395 zu 1365 über Adlerhorst Oberelkofen zum Rückrundenstart lässt die Rohrsdorfer Erste schon etwas in Richtung A-Klasse spechten. Alexander Diemer zeichnete sich mit 362 Ringen im Einzel aus. Steinhöring bleibt immer noch dran, mit 1323 zu 1386 Ringen überzeugte Schützenheil bei Bruckhof 2. Nach der Abmeldung der Glonner Sechsten hatte Eglharting 3 diesmal frei.

Was war denn bei den Adlern los? Der Tabellenführer der C-Klasse aus Kirchseeon unterlag Markt Schwaben 2 überraschend und auch noch deutlich mit 1353 zu 1297 Ringen. Bei Tulling 4 nahm man den Matchball gerne an, ein eigenes 1358 zu 1323 über Waldeslust Netterndorf sorgte für den Anschluss im Punktekonto. Bergangers dritte Mannschaft freute sich nach 1370 zu 1305 Ringen über Feuer Ebersberg 2 nicht nur über zwei Punkte sondern auch über das höchste Mannschaftsresultat zum Rückrundenstart und die wiedererrungene Vorherrschaft im Bairer Winkl! Andreas Eder trug mit 371 Ringen seinen Teil zum Bergangerer Erfolg bei.

 


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