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10. Oktober 2016

Grafinger LP Schützen ohne Punkte auf den Heimweg geschickt

Schützenheil Steinhöring kann den Spitzenplatz verteidigen

Landkreis – Mit einer leichten Steigerung gingen die Bärenstädter Luftpistolenschützen aus dem zweiten Rundenwettkampf der noch frischen Saison. Recht vorzeigbare 1427 Ringe kamen in Steinhöring für das Grafinger Quartett auf den Meldebogen, zu wenig, wie sich jedoch herausstellte: Die Hausherren verbesserten ihre schon sehr gute Vorwochenleistung um einen auf 1437 Ringe und gewannen damit zwei vielleicht sogar vorentscheidende Punkte um die Meisterschaft. Um sage und schreibe 25 Ringe konnten sich die Seeschützen aus Gsprait im Vergleich zur Runde eins steigern: Gegen die Gäste der Parsdorfer Reserve gelang ein 1436 zu 1396 Erfolg, Alois – Michael Freundl unterstützte seine Gspraiter Kollegen dabei mit satten 369 Ringen in der Einzelwertung. Einen ersten Punktgewinn realisierten auch die Dianaschützen: Das 1371 zu 1371 Unentschieden in Tulling lässt die Lorenzenberger wieder etwas hoffnungsvoller in die restliche Saison blicken.

Nur eine Mannschaft ist in der Gauliga 1 (Nord) nach zwei Runden noch ohne Punktverlust unterwegs: Edelweiß Zorneding gelang ein 1377 zu 1387 Sieg bei den Anzinger Högerschützen, obwohl sich deren Ingo Schweinsberg auf souveräne 375 Ringe im Einzel verbessern konnte. Ingelsberg verlor den zweiten Saisonauftritt bei Edelweiß Neufarn Parsdorf 2 mit 1392 zu 1381, die Leistungen an der Spitze liegen in dieser Gruppe recht eng beieinander. Trotz eines kleinen Einbruchs kam auch die FSG Markt Schwaben zu ersten Zählern auf dem Konto, mit 1357 zu 1335 wurde die Kirchseeoner Edelweißreserve im Zaum gehalten.

Trotz eines sehr ordentlichen 1417 zu 1364 Sieges über Adlerhorst Oberelkofen ist es Frohsinn Egmating in der Gauliga 2 (Süd) nicht gelungen, die Tabellenspitze zu halten! Verantwortlich dafür waren Kirchseeons Adler, die gegen Berganger ein wahres Feuerwerk abbrannten: Durch den hohen 1430 zu 1385 Sieg, bei dem Stefan Weber mit 365 Ringen beteiligt war, kommt der neue Spitzenreiter aus Kichseeon Dorf. Bernhard Zimmermann (Oberelkofen) erzielte übrigens den identischen Einzelwert. Mit 1362 Ringen unterlag die Glonner Dritte den Gästen von Sebastiani Ebersberg (1397).

Mit 1360 Ringen waren die Elkofener Burgschützen diesmal zwar nicht die Besten in der A-Klasse 1, gegen die SG Hohenlinden (1225 Ringe) reichte es diesmal jedoch locker und mit 4:0 Punkten stehen die Schützen um Florian Huber (360) nun alleine an der Tabellenspitze. Ludwig Kohl von der Ingelsberger Reserve zauberte zwar ebenfalls 360 Ringe im Einzel, seine Ingoltschützen erreichten damit aber lediglich 1352 Gesamtzähler, den exakt gleichen Wert, den auch der Gegner aus Eglharting zusammenrechnete: Punkteteilung also in Ingelsberg. Knapp ging auch die Partie zwischen der Poinger Reserve und der SG Ottersberg aus, am Ende hatten die Hausherren beim 1369 zu 1364 das etwas zündfähigere Pulver geladen.

Mit deutlichem Abstand zum Verfolgerfeld ging Richard Sedlmeier (369 Ringe) in Runde zwei als Einzelwertungssieger der A-Klasse 2 durchs Ziel, kein Wunder, dass seine Bruckhofer Kollegen damit auf vorzeigbare 1388 Zähler kamen. Zu viel, wie sich herausstellte für die Hausherren Ottersberg 2, die 1339 Ringe erreichten. Wegen des höheren Ringschnittes steht in dieser Gruppe noch immer Königseiche Moosach „auf dem Trepperl“, nach dem knappen 1362 zu 1365 Auswärtssieg bei Egmating 2 büßten die Moosacher jedoch einen Teil des eigenen Polsters ein. Erste Punkte kassierte die Gspraiter Reserve nach einem 1340 zu 1371 Sieg beim zweiten Anzug der SG Tulling ein.

In der eingleisigen B-Klasse verteidigte die Adlerreserve aus Kirchseeon den Platz an der Sonne: Ein schmeichelhafter 1220 zu 1232 Sieg bei der benachbarten Hubertusreserve aus Eglharting wird zukünftig bestimmt nicht mehr ausreichend sein: Grafings zweite Mannschaft stieg nach dem Freilos in Runde eins ins Geschehen ein und dominierte Ingelsberg 3 beim 1359 zu 1273 nach Belieben: Die Grafinger Theo Ciniawski (349), Mandy Fuhrmann und Andreas Jaroslawsky belegten souverän die Plätze eins bis drei der Einzelwertung. Das Freilos fiel in der zweiten Runde auf die Zornedinger Reserve.