Close

11. Januar 2014

Glonner Luftpistolenreserve revanchiert sich

Diana Lorenzenberg gibt damit erstmals die Spitze ab

Landkreis – Für einen turbulenten Rückrundenstart sorgten die Luftpistolenschützen des Gau Ebersberg in einer „englischen Woche“. In der Gauoberliga revanchierte sich die Glonner Reserve für eine Startniederlage aus der Vorrunde: Während Diana Lorenzenberg im Oktober zur Überraschung der FSG´ler noch mit 1451 zu 1452 in Glonn gewann, wurde der Spieß nun umgedreht. Michi Frey gelangen hervorragende 381 Ringe, allein damit war die Feuerschützenreserve fast nicht mehr einzuholen. Die Gäste gewannen letztlich mit 1433 zu 1459 Ringen. Ebenfalls flott unterwegs waren die Grafiner LP Asse: Beim 1396 zu 1452 gegen Parsdorfs zweiten Anzug ging zunächst alles nach Wunsch, danach haderten die Bärenstädter aber mit der Ergebnisabgabe. Diese erfolgte einen Tag zu spät, dafür wurde einer der beiden erkämpften Punkte abgezogen. Hubertus Poing gelang am Dienstag ein wichtiger Sieg über Steinhöring, das 1406 zu 1423 bei Schützenheil stürzt die Gastgeber in arge Abstiegsnöte.

Bereits am Donnerstag waren die Mannschaften erneut am Stand und wieder hatte der Herbstmeister Lorenzenberg eine harte Nuss zu knacken: In Grafing schafften es das Berger Quartett nicht, den Vorrundensieg zu wiederholen: Beim 1461 zu 1438 war vor allem Irene Zwiesler – Stengeli nicht zu bremsen: 376 Ringe steuerte die Grafinger Teamchefin bei. Hubertus Poing konnte nach einem guten 1437 zu 1402 über Parsdorf 2 die Abstiegsplätze verlassen und dafür die Edelweißschützen auf den vorletzten Tabellenplatz verweisen. Claudia Plumbaum erwies sich mit 373 Ringen als Poinger Erfolgsmotor. Wieder nichts zu holen gab es für Steinhöring, Schützenheil unterlag bei Edelweiß Kirchseeon mit 1435 zu 1417 Ringen.

In der Gauliga 1 steht noch immer Adler Kirchseeon ungeschlagen an der Tabellenspitze. Siege in Ottersberg (1402 zu 1412) und gegen Tulling (1429 zu 1409) lassen wohl niemanden mehr am direkten Wiederaufstieg der Adlerschützen in die GOL zweifeln. Auch Markt Schwaben war in den beiden Wettkämpfen der Woche doppelt erfolgreich, in Anzing (1387 zu 1417) und in einem Heimkampf gegen Ottersberg (1402 zu 1367) wurden insgesamt vier Punkte kassiert. Während sich am Dienstag noch Gabi Abinger (Tulling) und Ingo Schweinsberg (Anzing) mit je 368 Ringen in der Einzelwertung verewigten, schaffte dies am Donnerstag der Kirchseeoner Ralf Wagner mit gleichem Wert.

In der parallelen Gauliga 2 (Südgruppe) leisteten sich die Gspraiter Seeschützen erstmals einen Schnitzer: Am Dienstag waren die Gäste aus Elkofen (1397 zu 1409) einen Tick besser. Schon zwei Tage später kam die Wiedergutmachung: Gegen den Verfolger Moosach wurde ein deutlicher 1376 zu 1433 Sieg gefeiert. Egmating buchte in der letzten Woche gleich vier Punkte, Siege über Grafing 3 (1366 zu 1373) und Glonn 3 (1408 zu 1385) ließen die Frohsinnschützen zum Königseiche Quartett aufschließen. An beiden Tagen war Gspraits´ Klaus Schillinger (367 und 369 Ringe) bester Schütze der GL 2.

Mit Hochspannung wird die weitere Entwicklung der A-Klasse 1 verfolgt: Sowohl Parsdorf 3, Eglharting 1 und auch Zorneding 1 haben 12 Zähler auf dem Konto. Alle drei Teams haben ihre beiden Wochenvergleiche für sich entschieden und so liegt es aktuell nur am Ringschnitt, dass die Dritte der Edelweißschützen aus Parsdorf ganz oben steht. Andi Krug (Parsdorf – 363) und Hubert Hollerith (364 – Zorneding) waren die Wochenbesten der A-1. Spannend bleibt es auch im Abstiegskampf: Ingelsberg 2 versucht in den drei verbliebenden Vergleichen sicher Alles, um noch an Hohenlinden oder Edelweiß Kirchseeon 2 vorbei zu schlüpfen.

Ein komfortabler vier Punkte Vorsprung bei noch sechs zu vergebenden Zählern sollte Sebastiani Ebersberg eigentlich in die Gauliga spülen: Zum Rückrundenauftakt lief es trotz einer 1356 zu 1366 Niederlage der Kreisstädter gegen Berganger 1 noch glimpflich ab: Auch der Verfolger Oberelkofen kam nicht über eine 1365 zu 1380 Heimpleite hinaus. Hier war übrigens Grafing 3 verantwortlich. In der Donnerstagspaarung dann der erneute Schock für Adlerhorst Oberelkofen: Berganger 1 wurde erneut zum Favoritenschreck: Das 1385 zu 1369 der Rohrsdorfer ließ fast alle Elkofener Träume platzen denn Ebersberg machte es zeitgleich in Runde sieben besser. 1353 zu 1362 Auswärtssieg über Königseiche Moosach 2. In ihrem Restprogramm sollten die Sebastianischützen vor Grafing 3 gewarnt sein und auch in Berganger ist noch ein Süppchen am brodeln. Richard Sedlmeier (Bruckhof) und Mandy Fuhrmann (Grafing) notierten je 362 Ringe als Einzelwert.

Viel deutlicher kann man eine Klasse nicht dominieren! Hubertus Poing 2 hat bisher alle sieben Vergleiche für sich entschieden und dabei einen Vorsprung von über 300 Ringen auf den nächsten Verfolger herausgearbeitet! Zuletzt waren Eglharting 3 beim 1150 zu 1341 und danach Ingelsberg 3 (1345 zu 1177) gern gesehene Gegner. Poings Carsten Lichter (352) am Dienstag und das Poinger Trio Helmut Zahner (348), Andreas Frömel (344) sowie Wolfgang Larisch (338) – am Donnerstag – waren nicht einholbar. Adler Kirchseeon 2 als Tabellenzweiter kommt nach Siegen über Ingelsberg 3 und Zorneding 3 noch am ehesten hinterher.

In der parallelen B 2 wäre Gsprait 2 aktuell ein heißer Aufstiegskandidat. Mit 1242 zu 1307 Ringen war am Dienstag noch Steinhöring 2 Gastgeber und Punktelieferant, am Donnerstag holte sich die Seeschützenreserve die erste Schramme im Lack: 1313 zu 1325 Pleite gegen Egmating 2, vielleicht waren das zu viele 13er im Schützenheim am Lago. Eglharting 2 schaffte es nicht, vom Ausrutscher des Tabellenführers zu profitieren, mit 1257 zu 1267 war gegen Steinhöring 2 Endstation. Dieser erste Saisonsieg der Schützenheilreserve passte den Hubertusschützen so gar nicht ins Konzept! Den besten Ringschnitt der B 2 hält aktuell kurioserweise der Vorletzte Tulling 2, nach einem verheißungsvollen 1276 zu 1357 bei Egmating 2 zum Rückrundenstart war am Donnerstag wegen Freilos gleich wieder Zwangspause angesagt. Im Einzelnen profilierten sich Tobias Kipfelsberger (352 – Tulling2) und Christian Kufer (347 – Steinhöring 2) diesmal besonders.