Glonn Zinneberg geht nicht ohne Punkte auf dem Konto

Designierter Oberbayernligaabsteiger kann doch noch gewinnen

Landkreis – Im elften Anlauf hat es für die Glonner Feuerschützen in der Luftpistolen Oberbayernliga doch noch für einen ersten Saisonsieg gereicht. Nach teilweise hauchdünnen Entscheidungen gewannen die FSG´ler gegen die Bad Tölzer Reserve mit 3:2 Duellsiegen. Dabei ging es schon wieder ähnlich unglücklich los, wie in den zehn Wettkämpfen zuvor: Martin Eder stanzte nach einer 88er Serie als elften Schuss eine lupenreine Fahrkarte in den elektronischen Messrahmen und sah es nach dem Wettkampf locker: „So wurde es wenigstens nicht knapp zwischen uns“. Mit seinen 343 Ringen zog er auf Setzplatz eins gegen Georg Müller (362) tatsächlich klar den Kürzeren. Genauso deutlich gewann der Zinneberger Andi Riedhofer (343) auf Setzplatz fünf seinen Vergleich gegen Stefan Heilmaier (320) von den Tölzer Gästen. Sogar ein drittes Mal leuchtete die 343 für einen Glonner Schützen auf dem Großbildschirm auf: Fred Waschke gewann damit Paarung vier äußerst knapp gegen Markus von Andrian (342). Ebenfalls mit nur einem Ring Vorsprung ging der Isarstädter Stefan Demegni (357) vor Glonns Franz Zehetmaier durchs Ziel. Florian Zettl (361) auf Seiten der Hausherren musste bis zum letzten Schuss von Ralph Byers (Bad Tölz – 360) bangen: Während Zettl seine 40 Schuss bereits abgegeben hatte, startete Byers gerade erst in die vierte Serie. Erst mit der allerletzten Neun unterlag dieser schließlich mit einem Ring Differenz. Die Ringwertung wies ein 1746 zu 1741 für die Gastgeber aus.

Zu einem gauinternen Duell kam es zwischen der SG Edelweiß Neufarn Parsdorf und der SG Tulling. Obwohl die Gäste beim 1749 zu 1742 etwas schlechter abschnitten, gingen drei der fünf Duellsiege und damit der Punktgewinn an die Schützen der SG Tulling. Die Paarungen lauteten Gerhard Hebler / Lorenz Möllmann 353:365, Andreas Habermayer / Josef Barthuber 365:348, Alexander Bechtold / Hubert Möllmann 339:358, Thomas Pfaff / Anna Fürfanger 347:354 sowie Anton Kobler / Sabina Kipfelsberger 345:317 Ringe.

Mit 0:5 kam Ingolt Ingelsberg gegen den feststehenden Meister aus Poing unter die Räder. Das überlegene 1731 zu 1803 der Hubertusschützen teilte sich in folgende Duelle auf: Markus Glaser / Ingo Schweinsberg 360:372, Alexander Glaser / Claudia Plumbaum 353:367, Christian Glaser / Hannes Reinhardt 343:346, Doris Armster / Thomas Schönweiz 334:366, Irene Gaigl / Markus Fuierer 341:352 Ringe.

Das Freilos fiel auf die Altschützen aus Pullach bei Bad Aibling.

Die Tabelle:

  1. SV Hubertus Poing                22:2     53:7 Duelle     1804,33
  2. Altschützen Pullach               16:6     30:25               1767,82
  3. Edelweiß Neufarn Parsdorf   12:10   28:27               1760,73
  4. SG Tulling                              12:10   23:32               1739,91
  5. Ingolt Ingelsberg                      8:14   22:33               1740,27
  6. Kgl. priv FSG Bad Tölz II         6:16   22:33               1742,27
  7. FSG 1887 Glonn Zinneberg    2:20   17:38               1751,36

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