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10. Februar 2015

Edelweiß Kirchseeon kann nun auf den Bezirksligaaufstieg hoffen

Die Luftpistolenschützen beenden die Saison 2014/15

Landkreis – Sie haben in der Rückrunde keinen einzigen Wettkampf verloren, insgesamt nur zwei Punkte abgegeben: Die Edelweißschützen aus Kirchseeon machten mit einem Schnitt von 1436,30 Ringen den Meistertitel in der Luftpistolen Gauoberliga perfekt. Jetzt richten sich die Blicke in die fünf Nachbargaue, die dort jeweils Besten hoffen ebenso auf den begehrten Bezirksligaplatz.

Nach der zehnten Runde hatte eine Mannschaft im der GOL sogar noch einen besseren Durchschnittswert: Hubertus Poing brachte es auf  1444,90 Ringe, leider gingen für Poing trotzdem vier Wettkämpfe verloren. Gleich gar keinen Rückrundensieg muss die SG Grafing verdauen, zuletzt ging es gegen Diana Lorenzenberg sogar noch um den Abstieg. Trotz eines Lorenzenberger 1439 zu 1422 reichte es für Grafing zum Klassenerhalt. Der Dianaschütze Gusti Spötzl trug sich mit 373 Ringen im Einzel als bester Einzelschütze der letzten Runde ein, muss aber mit seiner Mannschaft nächste Saison in der Gauliga antreten. Adler Kirchseeon verabschiedet sich mit einer zuletzt steil ansteigenden Formkurve, in Runde 10 unterlagen die Adler dem Vizemeister Poing mit 1437 zu 1461. Gsprait hatte den Klassenerhalt bereits sicher, die 1425 zu 1416 Niederlage beim neuen Meister fiel also nicht mehr ins Gewicht.

Ebenfalls mit nur einer Niederlage auf dem Konto steigen die Ingoltschützen ins Oberhaus auf. Ingelsberg gewann den letzten Vergleich der Saison beim Verfolger Parsdorf 2 mit 1385 zu 1391 Ringen. Durch einen 1375 zu 1389 Sieg bei Sebastiani Eberberg gelang es der FSG Markt Schwaben sogar noch, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuschieben. Die besten Resultate der letzten Runde wurden aus der Partie SG Otterberg / SG Tulling gemeldet. Der Absteiger Ottersberg zauberte mit 1411 Ringen, der Gast aus dem Südosten des Landkreises kam auf stolze 1429 Zähler. Sabina Kipfelsberger (364) und Harald Schneider (367) schossen für ihre Mannschaften jeweils die Bestwerte.

Steinhöring hat den Aufstieg in die GOL verpasst: Die lange so souverän an der Spitze der Gauliga 2 (Südgruppe) stehenden Schützenheil Pistolenspezialisten verloren den letzten Auftritt bei Frohsinn Egmating ersatzgeschwächt mit 1417 zu 1381 Ringen. An Josef Barthuber (369) und Martin Hieber (368) kann es nicht gelegen haben, sie erreichten Topwerte. Das Fehlen von Florian Finkbeiner konnten die Steinhöringer jedoch nicht kompensieren. Zeitgleich gewann Parsdorf 3 gegen die angereiste Glonner Dritte mit 1394 zu 1386 und schwang sich so auf den Aufstiegsplatz. Im direkten Abstiegsduell hatte letztlich Königseiche Moosach die Nase vorn, Elkofens Burgschützen unterlagen mit 1353 zu 1381 Zählern.

Ohne eine einzige Niederlage steigt Edelweiß Zorneding in die Gauliga auf! Zuletzt polierten die neuen Meister mit einem 1364 zu 1405 Erfolg bei Hubertus Poing 2 sogar noch ihren Ringschnitt. Eglharting wurde mit satten 8 Punkten Rückstand Zweiter, gegen die Ingelsberger Reserve wurde ein 1403 zu 1349 Sieg gemeldet. Anzing war bei Edelweiß Kirchseeon 2 zu Gast, die Höger gewannen mit 1354 zu 1380, Ingo Schweinsberg steuerte 368 Ringe zum Anzinger Sieg bei.

Die SG Berganger Rohrsdorf wird demnächst Gauligist: Neun von zehn Wettkämpfen entschieden die Rohrsdorfer in dieser Saison für sich, ein 1321 zu 1393 bei Gsraits Reserve schloss eine erfolgreiche Saison ab. Über den Vizetitel freut sich die Tullinger Zweite. Mit 1348 zu 1400 wurde bei der SG Bruckhof gepunktet. Oberelkofen war beim Absteiger Grafing 2 erfolgreich, das 1371 zu 1342 lag über dem Schnitt der Adlerhorstschützen, die mit Bernhard Zimmermann (365) diesmal nur den zweitbesten Einzelschützen im Team hatten: Fritz Schröter von der SG Tulling gelangen 367 Ringe!

Im direkten Vergleich ging Zornedings Reserve gegen den punktgleichen Tabellenführer der B-Klasse 1, der SG Hohenlinden, dann doch die Puste aus: Die „Sechzger“ gewannen mit 1328 zu 1319 und steigen in die A-Klasse auf. Ingelsberg 2 fixierte den ersten Saisonsieg, Eglharting 3 wurde mit einer 1160 zu 1153 Niederlage auf den Heimweg geschickt. Hohenlindens Winfried Lux (355) erzielte den höchste Einzelwert.

Mit blütenweißer Weste steigt Egmating 2 von der B-2 in die A-2 auf: 12:0 Punkte und ein Schnitt von 1350,33 Ringen sollten als Reverenz ausreichen. Gegen die Adlerreserve aus Kirchseeon kam die Frohsinnzweite sogar auf ein 1402 zu 1297. Der Tabellenzweite Moosach 2 punktete bei Eglhartings zweitem Anzug mit 1257 zu 1340 Ringen. Teresa Escheu (Egmating) trug sich mit hervorragenden 366 Ringen ganz oben in der Einzelwertung ein.