Luftpistolen Oberbayernligist ringt Verfolger Pullach mit 5:0 nieder
Landkreis – Bereits drei Runden vor Saisonende kann der Ex-Bayernligist Hubertus Poing bei vier Punkten Vorsprung mit der Meisterfeier in der LP Oberbayernliga planen. Dann wäre auch der direkte Wiederaufstieg möglich, entschieden wird das im Anschluss an die Saison in der Aufstiegsqualifikation. Schon wieder wurde der Gegner mit 5:0 förmlich aus den Angeln gehoben, diesmal kein Geringerer als der Dauerverfolger aus Pullach bei Bad Aibling. Dabei kam dem Ligaprimus jedoch entgegen, das die Gäste einen Stammschützen ersetzen mussten.
Ingo Schweinsberg (369), Claudia Plumbaum (373), Hannes Reinhardt (370), Constantin Veitl (375) und Thomas Schönweitz (349) pulverisierten dabei sogar den eigenen Saisonbestwert aus Runde zwei: Das hohe 1836 zu 1749 stellte den „Unterschied“ beeindruckend dar.
In ihrem neunten Wettkampf reiste die SG Tulling an die Isar: Zu Gast bei Bad Tölz II verlor die SGT mit 2:3, Hubert Möllmann (362) und Anna Fürfanger (359) gewannen ihre Duelle, Lorenz Möllmann (349) und Sabina Kipfelsberger (334) gaben ihre Duellpunkte ab. Josef Barthuber gelangen zunächst 357 Ringe und damit der gleiche Wert wie seinem Tölzer Duellgegner, im entscheidenden Stechschuss unterlag der für Tulling startende Schütze jedoch unglücklich. Die begleitende Ringwertung wies ein 1765 zu 1761 für die Gastgeber aus.
Einen bekannten Gast begrüßte Ingelsberg im neunten Vergleich: Die Edelweißschützen aus Parsdorf waren angereist und holten beim 3:2 die Punkte ab. Für die Ingoltschützen waren Markus Glaser (365) gegen Gerhard Hebler (362) erfolgreich, Alexander Glaser verlor sein Duell an Andreas Habermayer mit 347 zu 361 Ringen. Christian Glaser stellte mit einem 361 zu 346 gegen Alexander Bechtold auf 2:1 für Ingelsberg, bevor die Paarungen vier (Doris Armster 334 / Thomas Pfaff 347) und fünf (Ludwig Kohl 346 / Anton Kobler 349) wieder an Neufarn Parsdorf gingen. Ein 1753 zu 1765 wies den Vorteil der Gäste in der Ringwertung aus.
Den zehnten Vergleich zogen die Ingoltschützen vor und traten beim Schlusslicht Glonn Zinneberg an. Nach zum Teil sehr spannendem Verlauf hatten die Gäste beim 3:2 die Nase vorn, letztlich entschied auch ein Stechen zu Gunsten der Ingoltschützen. Die Paarungen lauteten hier: Martin Eder 364 / Markus Glaser 365; Franz Zehetmaier 354 / Alexander Glaser 348; Florian Zettl 348 / Christian Glaser 337; Fred Waschke 344 / Doris Armster 352 sowie Andi Riedhofer 337 / Wolfgang Glaser 337 – 8 zu 9 im Stechen. Der Ringwert beschrieb einen 1747 zu 1739 Vorsprung der Glonner, dafür konnten sich die Feuerschützen, die nun als Absteiger feststehen, jedoch nichts kaufen.
- SV Hubertus Poing 16:2 39:6 Duelle 1800,44
- Altschützen Pullach 12:6 23:22 1765,56
- Edelweiß Neufarn Parsdorf 10:6 21:19 1761,00
- SG Tulling 10:8 18:27 1739,22
- Ingoltschützen Ingelsberg 8:12 22:28 1741,20
- FSG Bad Tölz II 6:10 18:22 1743,00
- FSG 1887 Glonn Zinneberg 0:18 14:31 1753,33
