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30. Juli 2019

Deutsche Meisterschaft – Rebecca ist dabei !!

Rebecca Wisbacher ist festes Mitglied im Bayernkader. Neben ihren Leistungen ist besonders auch ihr Ehrenamt in der Bezirks Jugendleitung hervorzuheben. Hier hilft sie tatkräftig als 2. Bezirksjugend Sprecherin mit. Für die Forstschützen Ebersberg ist sie in den Disziplinen KK 3×20, KK 3×40 und KK 100 Meter aktiv.

Name: Rebecca Wisbacher

Alter: 18

Vereine:
Heimatverein: SG Jennerwein Eicherloh

Zweitmitgliedschaften: Fortschützen Ebersberg, SSG Sempt Erding

Wie bist du zum Sportschießen gekommen?

Eindeutig durch meine Familie. Ich war seitdem ich denken kann im Kinderwagen oder in der Maxi-Cosi am Schießstand dabei und habe meine Eltern bei jedem Wettkampf oder Vereinsabend begleitet.

Welche Disziplinen schießt du?

LG stehend, KK 3×20, KK 3×40, KK Liegend, KK 50m stehend 30 Schuss, KK 100m stehend 30 Schuss

Hauptsächlich konzentriere ich mich aber auf den KK 3-Stellungskampf und auf das Luftgewehr schießen, weil das die Disziplinen sind, die von mir im Bayernkader gefordert werden.

Wie bereitest du dich auf die Deutsche Meisterschaft vor?

Durch die vielen Wettkämpfe und Trainings der Leistungsgruppe 1 (Bayernkader) bin ich sehr oft am Schießstand und trainiere somit zwei bis drei Mal die Woche Kleinkaliber und wenn ich Zeit habe noch einmal Luftgewehr. Also kurz und knapp gesagt, ich mache dort weiter, wo ich aufgehört habe.

Wie motivierst du dich für einen Wettkampf?

Ich versuche in jedem Wettkampf einfach mein Bestes zu geben und meinen eigenen Erwartungen gerecht zu werden oder sie sogar zu übertreffen.

Welches Erfolgserlebnis war dein bisher schönstes?

Ich habe schon sehr viele schöne Ereignisse erlebt. Dieses Jahr war für mich ein besonders spannendes, aber auch schwieriges Jahr. Im April konnte ich in Berlin einen zweiten Platz bei einem internationalen Wettkampf feiern, kurz danach ging ich für vier Wochen nach Portugal aufgrund meiner Ausbildung. Als ich im Juni wieder zurück, musste ich ohne große Vorbereitung meine Leistung bei der Rangliste für den Nationalkader unter Beweis stellen. Dies war nicht gerade ein glorreicher Erfolg, aber aus seinen Niederlagen lernt man und umso schöner ist es sich über kleine Erfolge zu freuen. Bei der Jugendverbandsrunde konnte ich eine Gold- und Silbermedaille mit der Mannschaft und zwei Bronzemedaillen gewinnen und nun blicke ich voller Zuversicht der Deutschen Meisterschaft entgegen.

Wie trainierst du und wieviel Zeitaufwand investierst du?

So gut wie meine ganze Freizeit widme ich dem Leistungssport. Als Leistungssportlerin wird von mir sehr viel erwartet, dazu zählt auch ein ordentliches und komplexes Training. Auch muss man auf seine körperliche Fitness achten und so zählen Kondition- Koordition- und Kräftigungsübungen zu meinen täglichen Aufgaben.

Hast du Vorbilder?

Eher nicht. Es gibt natürlich Schützen, zu denen man immer wieder aufschaut und sich denkt, da will ich hinkommen, aber ein direktes Vorbild habe ich nicht.

Was bedeutet dir Sportschießen und was gefällt dir daran?

Der Schießsport bedeutet mir alles, sonst würde ich nicht mein ganzes Leben danach richten. Besonders an dem Sport gefällt mir, dass man immer 100% geben muss und sich stetig weiterverbessern kann, man lernt nie aus. Es gibt immer noch Kleinigkeiten, die optimiert werden können, um noch besser zu werden. Außerdem sind die Schützen wie eine kleine Familie, vorne am Stand bist du zwar alleine, aber neben dem Wettkampf und Training, trifft man so tolle Menschen, dass auch die eine oder andere Freundschaft daraus entstehen kann.

Hilft dir der Sport auch in der Schule?

Der Sport hat mir in der Schule sehr gut geholfen, aber auch in der Ausbildung hilft er mir sehr. Durch den Sport haben wir Schützen eine ganz andere Begabung, längere Zeit hochkonzentriert zu arbeiten und auch in kniffligen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten.

Wie wichtig ist dir eine gute Betreuung und Nachwuchsarbeit? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Ich selbst darf seitdem ich schieße, eine sehr gute und intensive Betreuung durch meine Trainer erfahren. Nachwuchsarbeit ist sehr wichtig, denn bei den jungen Menschen steht der Schießsport nicht immer vor dem Fußball, Tennis oder anderen Aktivitäten, die auch ihre Freunde betreiben und muss deshalb besonders gefördert werden.

Welche Hobbys hast du noch?

Neben dem Schießsport liebe ich es im Sommer Inliner zu fahren und im Winter mit den Skiern den Berg runterzuschießen.