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4. Juli 2022

Bayerische Meisterschaft – Sensationell Gut !!

Am zweiten Wochenende der Bayerischen Meisterschaft stellten unsere Forstschützen alle Hoffnungen in den Schatten. Nach grandiosen Leistungen wechselten sich unsere Schützen auf dem Siegertreppchen ab. Als besonderes Zuckerl bietet der Bayerische Schützenbund auch die Übertragung der Finales an. So konnten auch alle die nicht auf der Olympischen Anlage in Garching Hochbrück dabei waren, Iris Buchmayer, Luna Troppmann und Markus Glaser auf Sport Deutschland TV vor dem „Bildschirm“, Handy…. mit unseren Finalschützen mitfiebern.

Luftgewehr

In der Juniorenklasse II. weiblich setzte Franziska Strasser ein großes Ausrufezeichen. Nach 40 Wertungsschuss in Zehntelwertung setzte sie sich mit ganz starken 412,4 (100,1/104,3/104,0/104,0) Ringen an die Spitze des starken Teilnehmerfeldes. Hervorragend präsentierte sich auch Magdalena Sebele. Sie legte in der ersten Serie gleich einmal eine lupenreinen 100 Serie hin und beendete den Wettkampf mit 410,1 (104,6/99,8/103,1/103,1) Ringen. Als vierte schrammte sie denkbar knapp mit 0,2 Ringen an Bronze und 0,6 Ringen an Silber vorbei. Maria Glaser erzielte 386,2 (98,5/93,4/96,8/97,5) Ringe und belegte den 103 Platz.

Bei den Burschen belegte Niklas Lippl mit 379,3 den 50. Platz

 

Die Jahrgänge 2002 bis 2003 bildeten die Juniorenklasse I weiblich. Auch hier schafften es fünf Schützinnen zur Bayerischen Meisterschaft. Am besten zielte dabei Luna Troppmann in die Mitte. Mit hervorragenden 409,5 (101,3/102,0/103,7/102,5) schaffte sie es als 7. Platzierte ins anschließende Finale. Da stieg schon einmal der Blutdruck leicht an. Aber sie bestätigte ihre Vorkampfleistung und kam auch aus dem Finale als 7 beste Schützin heraus. Mit sehr guten 404,0 Ringen ebenfalls über der 400`er Marke lag Annika Wagner auf dem 23. Platz. Auch Magdalena Matheis überzeugte mit 403,9 Ringen und dem 25. Platz. Ida Hörmann lag mit 389,4 Ringen auf dem 81 Platz. Kurzfristig für die erkrankte Patrizia Frantz sprang Lena Schneider ein. Für sie war es die Premiere in Hochbrück. Und sie bestätigte das Vertrauen mit 388,7 Ringen und Platz 84. Maria Glaser belegte mit 386,2 Ringen den 103 Platz.

Leider musste Angus Förster krankheitsbedingt absagen, so dass Matthias Fahl in der männlichen Konkurrenz alleiniger Forstschützen Starter war. Er belegte mit 386,5 Ringen den 33 Platz.

In der Mannschaftswertung der Juniorinnen war es über die gesamten 3 Durchgänge mehr als spannend. Am aussagekräftigsten wie stark hier geschossen wurde zeigt das Endklassement. Mit jeweils 1232,0 Ringen lagen unsere Forstschützen und Zweikirchen exakt Ringgleich an der Spitze. Nun mussten die jeweiligen Deckserien entscheiden und hier hatten wir die Nase vorne. Franziska Strasser, Magdalena Sebele, die kurzfristig für Lisa Eder in das erste TEam hochgezogen wurde, sowie Luna Troppmann durften sich über die Goldmedaille freuen und bei der anschließenden Siegerehrung feiern lassen.

 

Luftgewehr Damenklasse 1

Iris Buchmayer sorgte bei so manchem „Fan“ aus dem Sportschützengau Ebersberg und darüber hinaus sicher für den ein oder anderen nervlichen Zitterer. Als Vorkampfbeste mit sagenhaften 418,2 (104,9/104,4/103,4/105,5) Ringen zog sie ins Finale der besten Acht Damen ein. Sie legte ein hervorragendes Finale hin. Alle Finalistinnen starteten gleichauf bei null. Zuerst mussten 2×5 Schuss abgegeben werden. Bei ihr waren es 100,7. Danach gab jede Schützin 2 Schüsse ab und die letzte im Gesamtklassement musste sich unter dem Applaus des Publikums verabschieden. Iris schoss dabei nur noch Zehner musste sich aber im vorletzten Vergleich mit hauchdünnem Rückstand von 0,1 Ringen als starke Vierte geschlagen geben. Dritte wurde Lisa Marie Haunerdinger, Zweite Marie Müller und Gold holte sich Denise Erber.

Aber nicht nur Iris war für die Forstschützen am Start. Sehr gute 411,2 Ringe erzielte Svenja Niedermeier und landete damit auf dem 22. Platz. Sehr zur Freude der Teamkollegen und Trainer schiss Monika Prosser auf der Bayerischen Meisterschaft ihre persönliche Bestleistung von 407,7 (390 Ringen). Wie hoch die Leistungsdichte war, zeigt das sie damit „nur“ den 50. Platz belegte. Jessica Bauer wurde 82 mit 404,3 und Jacqueline Gatzemeier die ebenfalls eine sehr gute Leistung ablieferte mit 403,2 Ringen 94`zigste. Isabella Straub war mit einem vorab geschossenen Qualifikations Ergebnis außerhalb der Einzelwertung mit 416,3 Ringen.

Mit Spannung wurde die Mannschaftswertung erwartet. Und hier durften die Damen wiederum jubeln. Mit 1245,7 Ringen setzten sich Iris, Svenja und Isabella auf den 1. Platz. Zweite und dritte wurden die eigentlichen Favoriten Franken (1243,3 Ringe) und Dynamit Fürth (1240,4). Mittelbayern (1238,0) musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben.

 

Nach solch geballter Frauenpower ging in der Herrenklasse 1 Florian König ganz allein an den Schießstand. Mit guten 401,9 Ringen darf auch er sich Hoffnungen machen bei der Deutschen Meisterschaft auch wieder antreten zu dürfen.

 

Luftpistole

Markus Glaser hielt in der Juniorenklasse 1 männlich die Forstschützen Fahne hoch. Und wie. Mit 363 Ringen schaffte auch er als fünftbester den Einzug ins Finale und zeigte auch hier sein enormes Talent. Notiz am Rande. Bei der Liveübertragung war sein Vater im Hintergrund immer mit eingeblendet. Bevor Markus Schuss angezeigt wurde, sah man an der Reaktion seines Vaters bereits, ob er „gut oder schlecht“ war. Markus zeigte sich äußerlich ruhig, schoss ein gutes Finale und wurde sehr guter Siebter. Wie sehr die tatsächliche Anspannung aber für den Schützen ist zeigte der Lapsus des Favoriten Henrik Balg. Als Führender schoss er eine 1,7 und verabschiedete sich gleich nach Markus al sechster aus dem Titelkampf, den sich am Ende Andreas Müller (Vorkampf 6. Platz) sicherte.

 

In der Herrenklasse 1 belegte Gerhard Hebler mit guten 353 Ringen den 53. Platz

In der Damenklasse 1 ging Irene Gaigl an den Schießstand und konnte mit 343 Ringen (37. Platz) überzeugen. Anna Fürfanger schoss mit 364 ein Qualiergebnis.

Christiane Prosser startete in der Damenklasse II. und belegte mit guten 348 Ringen den 22. Platz.

In der Damen Mannschaft starten die Jahrgangsklassen 1 + 2 gemeinsam. So bildeten Christiane, Irene und Anna ein Team und belegten mit 1055 Ringen einen sehr guten 6. Platz.

Auch in der Disziplin LP Auflage startete mit Gerda Lentner eine Forstschützen. Hier wird wieder in Zehntel bei 30 Schuss gewertet. Gerda belegte mit 287,8 Ringen den 15. Platz.

 

Kleinkaliber liegend

Gleich fünf Damen gingen für die Forstschützen Ebersberg ins Titelrennen. Bei ungünstigen Wetterbedingungen zielte Marie-Christin Thurner am besten. Sie schrammte mit hervorragenden 616,5 Ringen als Vierte hauchdünn am Podest vorbei. Es folgten auf den Plätzen: 25. Platz Iris Buchmayer 603,3 Ringe, 39. Platz Alexandra Haimerl 587,5 und Svenja Niedermeier (611,0) sowie Anna Fürfanger (597,4) die beide ein Qualifikationsergebnis schossen.

In der Mannschaftswertung sprang für Marie-Christin, Anna und Alexandra ein guter 7. Platz heraus.

In der Herrenklasse belegte Tobias Hartl mit 579,4 Ringen den 72. Platz

 

Kleinkaliber 3×40

Auf eine Entfernung von 50 Metern galt es für die Schützinnen der Juniorenklasse weiblich im kniend, liegend und stehend Anschlag Best möglichst gut zu treffen. Kein leichtes Unterfangen, da ja zwischen den Anschlägen auch noch das Sportgerät umgebaut werden muss. Sensationell gut hatte dabei Nele Grimm alles im Griff. Mit 1151 Ringen war sie die beste Schützin des Teilnehmerfeldes. Den Triumph komplett machte Franziska Strasser. Mit nur einem Ringe weniger holte sie sich Silber. Der 11. Platz ging an Maria Glaser mit 1078 Ringen. Annalena Krafcsik lag mit 1067 Ringen auf dem 12. Platz

Franziska, Maria und Annalena belegten als Team den 7. Platz.

Damit endete das sicher erfolgreichste Wochenende bei einer Bayerischen Meisterschaft für die Forstschützen Ebersberg. In einer Woche gehen dann erstmals nach langer Corona Pause unter anderem auch die Schüler und Jugendklassen an den Start. Nachdem in diesen Jahrgängen die Oberbayerische Meisterschaft nicht ausgetragen wurde, ist es für viele der jungen Nachwuchshoffnungen die erste richtige Bewährungsprobe.

Bericht Walter Hartl