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26. Januar 2016

Tulling und Lorenzenberg mit der Luftpistole auf Oberligakurs

SG Grafing und Hubertus Poing überzeugen in der GOL

Landkreis – Die beiden Gauligatabellenführer SG Tulling und Diana Lorenzenberg haben in der siebten Runde der Luftpistolen Wettkämpfe auf Gauebene überzeugt und steuern weiter auf Titelkurs und den damit möglichen Aufstieg in die Oberliga zu.

Dort nicht nur angekommen sondern sogar hervorragend unterwegs sind die Teams aus Poing und Grafing. Während Hubertus Poing nach einem hohen 1439 zu 1462 Sieg bei ebenfalls sehr guten Gspraiter Seeschützen der Titel beinahe nicht mehr zu nehmen ist, belegt die SG Grafing aktuell nur Rang drei. Im Donnerstagsduell war Schützenheil Steinhöring angetreten um im Abstiegskampf Boden gut zu machen. Daraus wurde leider nichts, die Grafinger waren einfach zu gut: 1463 zu 1421 Heimsieg für die Bärenstädter. Mit dem Thema Abstieg sollte sich Ingelsberg langsam aber sicher befassen. Bei Parsdorf 3 blieben die Ingoltschützen unter der 1400er Marke, Edelweiß gewann auf eigener Anlage mit 1425 zu 1396. Claudia Plumbaum (Hubertus Poing) war mit 375 Ringen das Maß aller Dinge aber auch die beiden Grafinger Franz Stengeli (373) und Nils Bergfeld (371) schrammten über die 370er Marke.

Zwei Punkte Vorsprung und der beste Ringschnitt der Gauliga 1 sollten die SG Tulling über die drei letzten Runden zum Titel führen, wenn es nach Gabi Abinger (357) und ihr SG Quartett geht. In der siebten Runde war Edelweiß Zorneding in Tulling eingeladen und zeigte sich spendabel: Die Punkte blieben nach einem 1400 zu 1374 bei den Gastgebern. Parsdorf 2 spechtet noch auf eine Chance, bei Sebastiani Eberberg gelang ein 1380 zu 1395 Auswärtssieg obwohl die Kreisstädter mit Elisabeth Lehmann (365) die stärkste Einzelschützin der GL 1 im Team hatten. Hubertus Eglharting gelang im Kellerduell gegen Markt Schwaben der erste Saisonsieg, nach dem 1346 zu 1352 in Markt Schwaben gibt es für Eglharting weiter eine Chance auf den Klassenerhalt.

In der parallelen Gauliga 2 bettet sich Diana Lorenzenberg auf einem etwas komfortableren Vorsprung: Vier Punkte liegt Frohsinn bereits zurück, in Runde sieben gelang den Egmatingern ein 1353 zu 1410 Sieg bei Königseiche Moosach. Der Tabellenführer aus Lorenzenberg hatte mit Glonn 3 (1400 zu 1349) keine Schwierigkeiten, das beste Mannschaftsresultat meldeten jedoch die Adler aus Kirchseeon. Mit 1420 Ringen wurde Berganger entzaubert, die Rohrsdorfer waren für 1361 Zähler gut. Stefan Weber steuerte 364 Ringe zum Adlerresultat bei.

Ein 1340 zu 1394 Auswärtsseig bei der SG Hohenlinden lässt die Anzinger Höger nun fest mit der Gauliga planen: Der Spitzenreiter der A-Klasse 1 hat sechs Punkte Vorsprung bei noch sechs zu vergebenden Punkten. Edelweiß Kirchseeon 2 (1367 zu 1353 Sieg über Otterberg) und Hubertus Poing 2 (1387 zu 1346 bei Elkofens Burgschützen) haben nur noch mikroskopisch kleine Chancen, die Anzinger doch noch einzuholen. Auch in der A-1 war ein Kirchseoner der Schütze des Tages: Roland Reithmeier (Edelweiß) traf mit 367 Ringen ganz genau in die Mitte.

Darf auch Adlerhorst Oberelkofen endlich den Gauligaaufstieg feiern? Wenn es nach Bernhard Zimmermann (364) geht, auf jeden Fall. Ein Mitbewerber im Titelkampf wurde am Donnerstag ausgeschaltet: Die Tullinger Zweite unterlag Oberelkofen mit 1369 zu 1376 Ringen. Jetzt muss noch auf die Gspraiter Reserve geachtet werden, die Seeschützen gewannen gegen Bruckhof mit 1361 zu 1351 und liegen drei Punkte hinter Adlerhorst. Moosach 2 hat nach einer 1356 zu 1296 Niederlage bei Egmating 2 nur noch wenig Chancen auf den Klassenerhalt.

Weiterhin spannend ist der Titelkampf in der B-Klasse: Der Tabellenführer Ingelsberg 2 gewann seinen neunten Wettkampf gegen Grafing 2 (1372 zu 1298), mit Ottersberg 2 ist aber noch zu rechnen: Ein 898 zu 1359 über nur drei angereiste LP Schützen der Zornedinger Reserve hält den Ottersbergern, die erst acht Vergleiche absolvierten, alle Möglichkeiten offen. Ingelsberg 3 gelang ein 1226 zu 1256 Auswärtssieg bei Kirchseeons Adlerreserve und Hubertus Eglharting 2 entspannte sich beim Freilos. Ludwig Kohl (Ingelsberg 2) durfte mit 361 Ringen den Gewinn der Einzelwertung feiern.